Die emotional-wertende Lexik und die "Gewaltlexeme" im Deutschen

Ivanovska, Biljana and Xhaferri, Gzim (2019) Die emotional-wertende Lexik und die "Gewaltlexeme" im Deutschen. Journal of language for specifc purposes, 6 (1). pp. 177-191. ISSN 2359 – 9103

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Abstract

Die Sprache verstehen wir als das wichtigste Kommunikationsmittel, das besonders geeignet ist, verschiedene Meinungen und Verhaltensweisen des Menschen auszudrücken und zu beeinflussen, nicht nur im Frieden, sondern auch in Kriegszeiten oder in Zeiten, die durch eine Reaktion auf eine Bedrohung, als Eskalationen eines Konflikts, als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln, charakterisiert sind. Die emotional-wertende Lexik der deutschen Gegenwartssprache ist in ihrem lexikalisch-semantischen Bestand reich und vielfältig. In diesem Beitrag haben wir den Versuch unternommen, die “Gewaltlexeme” der emotiven Lexik zu erforschen und zu analysieren. Kennzeichen der emotional-wertenden Lexik sind Gewaltsubstantive, und zwar Mordlexeme (Massenmord, Völkermord); Blutlexeme (Bluttat, Blutbad); Drucklexeme (Druck, Drohungen); Mafialexeme (Politmafia, Mafiosi); dann Gewaltadjektive (brutal, gewaltig, grausam, verheerend); Gewaltverben (terrorisieren, foltern, massakrieren, zuführen) usw. Des Weiteren geben wir einige Beispiele, die von Substantiven abgeleitet sind und hauptsächlich in Texten der Presse und Publizistik gebraucht werden; Flüchtling- (Flüchtlingselend, Flüchtlingstragödie) usw. Wir erforschen die Gewaltlexeme und die Gewaltdarstellungen, weil sie im öffentlichen Diskurs eine herausragende Stellung einnehmen. Schlüsselwörter: Emotion; wertende Lexik; Gewaltlexeme; Mordlexeme

Item Type: Article
Subjects: Humanities > Languages and literature
Divisions: Faculty of Philology
Depositing User: Biljana Ivanovska
Date Deposited: 21 Mar 2019 13:14
Last Modified: 21 Mar 2019 13:14
URI: http://eprints.ugd.edu.mk/id/eprint/21276

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